Frage und Antwort

Forderungseinzug über IncassoPartners

Ein Inkassobüro zieht unbezahlte Rechnungen ein. Dazu wird zuerst Kontakt mit dem Customer aufgenommen. Er wird gebeten, die Rechnung zu bezahlen. Diese Bitte kann per Brief, Telefon, E-Mail, SMS oder Voicemail übermittelt werden. Auch Hausbesuche sind möglich.

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Wenn eine Rechnung nicht fristgerecht bezahlt wurde, können Sie ein Inkassobüro einschalten. Viele Auftraggeber sind nicht so streng. Sie versuchen es erst mit freundlichen Erinnerungen. Wenn das nicht funktioniert, kann das Inkassobüro helfen.

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Ein Inkassobüro wird eingeschaltet, wenn Rechnungen trotz Erinnerungen und Mahnungen des Auftraggebers nicht gezahlt wurden. Der Auftraggeber kann dann direkt gerichtliche Schritte einleiten, doch das ist sehr kostspielig. Außerdem ist es nicht immer sicher, ob das auch hilft.

Oft kann ein Inkassobüro die Angelegenheit schnell und einfach lösen. Also ohne Gerichtsverfahren. Sollte doch ein gerichtliches Verfahren erforderlich sein, hat das Inkassobüro oft ein deutliches Bild von der Angelegenheit und vom Customer. Damit lässt sich der Ausgang eines Verfahrens besser vorhersagen.

Inkassoprobleme lösen? Kontaktieren Sie uns auf.

Wenn eine Forderung nicht bezahlt wird, kann das Inkassobüro ein gerichtliches Verfahren anstrengen. Dann entscheidet der Richter über die Sache. In diesem Fall kann der Customer dazu verpflichtet werden, den Betrag doch noch zu zahlen, zuzüglich allerlei Prozesskosten. Danach kann die Zahlung erzwungen werden, beispielsweise durch die Pfändung eines Bankkontos. Wir setzen alles daran, Inkassoprobleme zu lösen und Gerichtsverfahren zu vermeiden.

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Inkassobüros bemühen sich bei Inkassoangelegenheiten um außergerichtliche Lösungen, bei denen also kein Richter oder Gerichtsvollzieher beteiligt ist. Darum spricht man hier auch von „gütlicher Einigung“. Findet keine gütliche Einigung statt, so kommt es zu einem Gerichtsverfahren. Dabei erhöhen sich die Kosten für den Customer ebenso wie das Kostenrisiko für den Auftraggeber.

Gerichtsvollzieher sind von der öffentlichen Hand ernannte Beamte des öffentlichen Dienstes. Sie verrichten sogenannte Amtshandlungen, führen z. B. Pfändungen durch, stellen Ladungen zu sowie auch Urteile (was im Inkassofall bedeuten kann, dass der Gerichtsvollzieher Mahnbescheide persönlich überreicht). Daneben sind viele Gerichtsvollzieher auch in der gütlichen Phase von Inkassoangelegenheiten einbezogen.

Hier sehen Sie, für welche Branchen wir Inkassofälle lösen.

Während der gütlichen Phase findet das Inkasso oft auf der Grundlage von No Cure – No Pay statt. Das bedeutet, dass dem Auftraggeber keine Kosten entstehen, wenn die Forderung unbezahlt bleibt. Auch für den Customer – denjenigen, der die Forderung begleichen muss – beschränken sich die Kosten auf die Inkassokosten.

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Ein Inkassobüro stellt oft nur eine Provision in Rechnung. Diese hängt von dem Betrag ab, der eingezogen wird, nachdem das Inkassobüro sich einer Sache angenommen hat. So bleibt das Kostenrisiko für den Auftraggeber niedrig.

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Genau wie jeder andere auch, muss sich ein Inkassobüro an das Gesetz halten. Um ein Inkassobüro zu eröffnen, braucht man keine Genehmigung. Es gibt jedoch eine Branchenorganisation, den Niederländischen Verband zertifizierter Inkassounternehmen (NVI). Die Mitglieder des NVI haben selbst strenge Regeln aufgestellt, denen sie sich verpflichtet haben. Diese Regeln können Sie im Incasso-Gütezeichen nachlesen. Auch wird aktiv kontrolliert, ob sich die einzelnen Mitglieder an die Regeln halten.

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Es gibt Behörden, die Ihnen helfen können. Doch auch Sie selbst können viel dafür tun, dass die Schulden nicht ausufern bzw. dass sie schneller abgezahlt werden können. Brauchen Sie dabei Hilfe? Praktische Tipps finden Sie auf der Website des niederländischen Nationalen Instituts für Budget-Aufklärung, Nibud (in niederländischer Sprache): https://www.zelfjeschuldenregelen.nl.

Um Ihr Inkassoanliegen online bei uns einzureichen, benötigen Sie zunächst einen Account. Unser Kundendienst steht Ihnen unter der Nummer +31 71 5247070 zur Verfügung, um Ihnen bei der Einrichtung Ihres Accounts behilflich zu sein. Nachdem Sie das Anmeldeformular unterzeichnet haben, werden Ihnen Ihre Accountdaten zugeschickt.

Inkassoangelegenheiten können eingereicht werden, wenn die Phase der Customerverwaltung des Auftraggebers abgerundet wurde, d. h. wenn Sie Ihrerseits alle nötigen Schritte unternommen haben (in der Regel nach 40 bis 60 Tagen). Je länger ein Auftraggeber wartet, bevor er handelt, desto schwieriger wird es, eine Zahlung zu erreichen.

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Um einen Inkassofall einzuleiten, brauchen wir auf jeden Fall die Customer- und Rechnungsdaten. Selbstverständlich gehen wir sorgfältig mit diesen Daten um. Wir sind ISO 27001- und NEN 7510-zertifiziert; Datenschutz ist somit gewährleistet.

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Ein Inkassoverfahren erstreckt sich im Durchschnitt über drei Monate. Selbstverständlich werden viele Inkassofälle zügiger gelöst. Oft zahlen Customers schnell, wenn sie einen Bericht eines Inkassobüros erhalten. Unsere Customers können auch Zahlungsvereinbarungen treffen, wenn sie nicht in der Lage sind, den Betrag auf einmal zu zahlen. Die Forderung wird dann zwar beglichen, doch das Verfahren dauert länger.

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Wurde trotz aller Mitteilungen keine Zahlung erreicht oder die Angelegenheit mit dem Customer nicht gelöst, folgen gerichtliche Schritte. In manchen Fällen erklärt der Customer, dass die Zahlung ausbleibt, da er mit dem Inhalt der Forderung nicht einverstanden ist. Diesen Einwand kann der Richter beurteilen.

Lesen Sie hier, wie wir Verfahren abwenden.

Unsere Automatisierung und Workflows sind darauf ausgelegt, selbst tausende Forderungen gleichzeitig zu behandeln. Daneben hilft unser Customer-Contact-Center den Customers telefonisch bei der Suche nach einer guten Lösung. Dabei kann es beispielsweise um Zahlungsregelungen gehen, um das Erlassen von Inkassokosten bei großen finanziellen Problemen oder Beratung im Falle einer direkten Zahlung.

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Die Kosten einer Inkassoangelegenheit richten sich nach dem Ergebnis. Nach dem Gesetz trägt der säumige Zahler die Kosten. Zahlt der Customer nur einen Teil, dann wird oft lediglich ein Prozentsatz der Provision in Rechnung gestellt. Wenn der Customer überhaupt nichts bezahlt, stellen wir keinerlei Kosten in Rechnung.

Die Forderungen können auch verkauft werden; dies nennt man Forderungsankauf bzw. Forderungsverkauf. In diesem Fall kauft das Inkassobüro die Forderungen des Auftraggebers zu einem Prozentsatz der Hauptforderung auf. Dem Auftraggeber wird für seine Rechnung direkt ein Betrag gezahlt und das Inkassobüro wird Eigentümer der Forderung.

Lesen Sie mehr über Forderungsankauf.

Positiv, freundlich und unkompliziert. Wir wollen Customers regelrecht überraschen mit unserem freundlichen Ton, einem sehr anwenderfreundlichen Portal und maßgeschneiderten Lösungen. Dass jemand mal eine Rechnung vergessen hat oder gerade nicht zahlen kann, gibt uns nicht das Recht, ihn unwirsch zu behandeln. Und bei ernstlichen finanziellen Schwierigkeiten erlassen wir die Inkassokosten, um die Probleme nicht noch viel größer zu machen. „People First“ nennen wir das.

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Sie haben die Wahl. Wir informieren Sie über Ihr persönliches Portal, über ein API oder monatliche Berichte. Sie erhalten umfassenden Einblick in den Status der Portfolios und bei dringenden Fragen nimmt unser Inkassomitarbeiter Kontakt mit Ihnen auf. Auch unser Account Manager meldet sich regelmäßig bei Ihnen, um sich zu erkundigen, ob Ihnen unser Service zusagt und was gegebenenfalls noch verbessert werden kann.

IncassoPartners ist ISO 91-001-2015-zertifiziert. Diese Norm hilft uns, die Qualität unserer Dienstleistung kontinuierlich zu verbessern – für mehr Kundenzufriedenheit.

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IncassoPartners investiert ständig in Sicherheit und Qualität. Das ISO 9001-Zertifikat bestätigt, dass unsere Systeme den gesetzlichen Vorschriften genügen und es uns ermöglichen, allen Kundenanforderungen zu entsprechen. Bei ISO 27001 und NEN 7510 geht es um Informationssicherheit. Besonders wichtig ist das im Gesundheitswesen, wo der sichere Umgang mit Patientendaten höchste Priorität hat.

Lesen Sie mehr über die Branchen, in denen wir aktiv sind.

IncassoPartners ist Experte für internationales Inkasso. Dank eines festen Netzwerks in über 150 Ländern lösen wir schnell und garantiert Inkassofälle. Das tun wir bereits seit Jahren und für zahlreiche Auftraggeber. IncassoPartners ist für Sie der zentrale Ansprechpartner. Wir unterhalten die Kontakte mit den Inkassobüros vor Ort und beraten Sie bei Fragen, beispielsweise zum Nutzen und zu den Risiken eines Verfahrens in – sagen wir – Italien.

Lesen Sie mehr über internationales Inkasso.

IncassoPartners bemüht sich nach besten Kräften um eine freundliche Kommunikation. Bei Beschwerden kann sich jedermann gerne an unser Customer-Care-Team wenden. Dort tut man alles, um Abhilfe zu schaffen. Leider gelingt das nicht immer. Manchmal bleibt die Unzufriedenheit und wird eine negative Beurteilung ins Netz gestellt.

Lesen Sie mehr über unser Customer-Care-Team.

Fragen bei Beschwerden

IncassoPartners möchte persönlich mit dem Customer in den Dialog treten. Darum bemühen wir uns, sie auf einem Weg zu erreichen, der zu ihnen passt. Und weil eben fast jeder ein Smartphone und eine E-Mail-Adresse hat, ist es praktischer, auf diese Weise an unsere Customers heranzutreten. Mahnungen über SMS oder E-Mail sind auch für unsere Customers selbst von Vorteil, da sie dann schnell und einfach zahlen können.

Außerdem ist diese Art der Kontaktaufnahme nach dem niederländischen Gesetz, dem Inkasso-Gütezeichen und dem NVI erlaubt.

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Dies ist im niederländischen Gesetz über Inkassokosten (Wet Incassokosten, WIK) geregelt. Darin heißt es, dass ein Customer, der nicht bezahlt hat, mindestens eine Mahnung ohne Mehrkosten erhalten muss, den sogenannten „WIK-Brief“. Nach Eingang dieses „WIK-Briefes“ hat der Customer noch 14 Tage Zeit, die Forderung zu begleichen, ohne dass Inkassokosten in Rechnung gestellt werden.

Wurde eine Rechnung nach dem Erinnerungsschreiben nicht gezahlt, dürfen Inkassokosten in Rechnung gestellt werden. Diese Kosten sind im niederländischen Gesetz zur Normierung von außergerichtlichen Inkassokosten festgelegt. Darin gelten die folgenden Inkassotarife:15 % der Hauptforderung über die ersten 2.500 €, mindestens jedoch 40 €;

  • 10 % der Hauptforderung über die nächsten 2.500 €;
  • 5 % der Hauptforderung über die nächsten 5.000 €;
  • 1 % der Hauptforderung über die nächsten 190.000 €;
  • 0,5 % über den darüber hinausgehenden Teil der Hauptforderung, höchstens jedoch 6.775 €.

Selbst die Kosten berechnen? Auf consuwijzer.nl finden Sie eine Rechenhilfe.

Eine offene Rechnung an eine Privatperson verjährt nach zwei Jahren, vorausgesetzt, dass nichts unternommen wurde, um eine Zahlung zu erreichen (z. B. Mahnungen, eine Aufforderung zur Begleichung des geschuldeten Betrags oder eine Inverzugsetzung, der deutlich zu entnehmen ist, dass der Betrag noch gezahlt werden muss). Anderenfalls wird die Verjährung ausgesetzt und beginnt die Zweijahresfrist erneut.

Wenn unsere Customers Einsicht in die Unterlagen verlangen, die ihren Fall betreffen, wird diese Einsicht immer gewährt.

Die Rechnung wurde von dem Unternehmen verschickt, bei dem sie offen steht. Darum empfehlen wir Ihnen in solchen Fällen, sich an das Unternehmen selbst zu wenden. Beim KIGID können Sie nur Beschwerden über Inkassobüros einreichen, die Mitglied des NVI sind.

Gelingt es nicht, mit dem betreffenden Unternehmen zu einer Einigung zu kommen? Dann wird die Angelegenheit letztendlich dem Richter vorgelegt. In diesem Fall können Sie beispielsweise mit dem Consumentenbond (niederländische Verbraucherzentrale), einer Rechtsberatungsstelle oder einem Anwalt Kontakt aufnehmen.

Der Auftraggeber ist das Unternehmen, bei dem Sie etwas gekauft haben oder dessen Dienstleistungen Sie in Anspruch genommen haben. Das Unternehmen hat darüber eine Rechnung verschickt, die noch nicht beglichen wurde. Daraufhin schaltet dieses Unternehmen ein Inkassobüro ein. Für das Inkassobüro wird das Unternehmen dadurch zum Auftraggeber.

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Der Schuldner ist derjenige, der eine Rechnung nicht begleicht, während das Produkt oder die Dienstleistung geliefert wurden. Bei IncassoPartners nennen wir den Schuldner lieber „Customer“, da wir Customerservice bieten und unser Customersupport ihm jederzeit gerne weiterhilft.

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